Von den «Dordrechter Lehrsätzen» bis zur «Formula consensus helvetica»

Do., 27. Juni 2024 • 9.00–17.00 Uhr

In den Jahren 1618–1619 fand in Dordrecht eine Synode statt, welche die reformierte Erwählungslehre mit fünf Lehrsätzen verteidigte und untermauerte, da diese ausgehend von Jacob Arminius (1560–1609) und seinen Anhängern grundsätzlich in Frage gestellt wurde. Den in Dordrecht beschlossenen Lehrsätzen wurden weitgehend in der ganzen reformierten Welt Bekenntnischarakter beigemessen. Etwa fünfzig Jahre später sahen Schweizer Kirchen die reformierte Erwählungslehre erneut in Gefahr, der sie mit einem neuen Bekenntnis, der Formula Consensus Helvetica, entgegneten.

In diesem Seminar lernen wir die Entstehungsgeschichte, die theologischen Schwerpunkte beider Texte sowie deren Verhältnis zueinander kennen.

Referent: Pfr. Dr. theol. Pierrick Hildebrand

Weitere Infromationen zu dieser Veranstaltung gibt es in diesem Flyer: Dordrecht