Sollte Gott gesagt haben? – Bibelkritik in Geschichte und Gegenwart

Do., 14. Mai 2020 • 9.00–17.00 Uhr • Referent: Ron Kubsch

Die Heilige Schrift ist seit der Zeit der Alten Kirche bis weit über die Reformation hinaus von den Christen als verbindliches und autoritatives Wort Gottes und damit als Norm der Lehre und des Glaubens angenommen worden. Obwohl über den Umfang des Kanons und die angemessene Auslegung der Bibel reichlich gerungen wurde, sah die Kirche in den Schriften des Alten und Neuen Testaments eine vertrauenswürdige göttliche Offenbarung, die im Glauben und Gehorsam anzunehmen ist. Geistesgeschichtliche Entwicklungen im 17. und 18. Jahrhundert haben zu einem bis dahin kaum vorstellbaren Umbruch geführt. Vieles von dem, was bis zu dieser Zeit über Ursprung, Wesen, Autorität und Auslegung der Bibel gedacht und gelehrt wurde, wird seither rigoros in Frage gestellt. Hier liegen die Wurzeln der neuzeitlichen Bibelkritik, die bis in die Gegenwart hineinwirkt und auch in Zukunft den Umgang mit der Heiligen Schrift beeinflussen wird.

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